Willst du gelungenes Landschaftsfoto machen, so gibt es auch hier immer mehr Ausrüstung auf dem Markt!

So viel vorweg, ich bin wahrhaftig ein echter Gearjunkie – du brauchst aber für die Landschaftsfotografie nicht wirklich viele Sachen.

Denn Du hast immer zwei Gegenspieler,

  • das Gewicht (meistens läuft man lange strecken)
  • der Platz (so viel kannst Du meist gar nicht mitschleppen)

Die Sache die Du auf Deine Fototour mit nimmst, sollten also stets weise gewählt werden. Im besten Fall hast Du bei Aufbruch schon Dein Zielfoto im Kopf.

Nachfolgend stell ich Dir meinen Rucksack vor, dann arbeiten wir uns von klein nach groß, also bis zur Kamera vor.

Der Rucksack

Mein Rucksack muss folgendes können. Er muss meine Kamera samt Objektiv und Stativ gut und vor allem sicher verstauen können. Da ich als Landschaftsfotograf viel wandere, bergsteige brauche ich noch Platz für Proviant. Es muss also immer ein Zwitterrucksack sein, kein reiner Fotorucksack. Ich nutze seit langem den”Mantona Elements”

Landschaftsfotos

Ich bin mit diesem Teil sehr zufrieden, da dieser Rucksack wirklich für “draußen” verwendbar ist. Ein extra Regencape ist übrigens auch noch dabei. Aber kommen wir zum wesentlichen, dem Stauraum. Der Mantona Elements ist geteilt, einmal für die Kamera und einmal für Verpflegung etc. Man kann aber auch einen großen Rucksack daraus machen (hab ich übrigens noch nie genützt) .

Landsschaftsfotos

An der Seite ist das Fach für die Kamera mit Objektiv (eine Vollformat sollte hier Platz haben). Diese Fach ist zugleich eine eigene Tasche, die auch herausnehmbar ist – nutze ich sehr oft. Das Stativ kann ich easy an der Seite befestigen. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Rucksack wirklich zufrieden, ich denke hier gibt es aber auch keine eierlegenden Wollmilchsau. Es ist eben ein Unterschied, ob ich einen Rucksack für Landschaftsfotos brauche, oder einen für Portraits und so  weiter.

Kaufen kannst Du den Mantona Elements unter anderem hier (Affiliate Link) Rucksack auf Amazon ansehen

Das Stativ

Fast kein Landschaftsfoto geht ohne Stativ, ich würde fast sagen “nichts ist wichtiger als das Stativ” zumindest für die Landschaftsfotografie. An dieser Stelle möchte ich die Sache nicht unnötig aufblähen, genau zu diesem Thema gibt es einen eigenen Blogbeitrag. Hier kannst Du ihn direkt lesen… 

Filter

Filter gibt es viele, aber nur zwei kann ich Dir aus meiner persölichen Erfahrung wirklich ans Herz legen. Zum einen den Polfilter und zum anderen den ND Filter.

PolfilterND Filter

Beide Filter sollten Schraubfilter sein, so dünn wie möglich sein und am besten sind sie noch mehrfach vergütet. So vermeidest Du unschöne Artefakte auf dem Foto, bewahrst Dir die Farbechtheit und vor allem, du vermeidest unschöne Vignettierungen. Was der Polfilter bewirkt, kannst Du Dir hier anschauen….

Falls Du noch nicht weißt, was ein ND Filter macht, hier ein kurze Erklärung. Ein ND Filter verlängert durch Abdunklung die Belichtungszeit, somit sind Dir zum einen Langzeitbelichtungen am Tag möglich, zum anderen gelingen Dir dadurch spektakuläre Aufnahmen.

LandschaftsfotografieLandschaftsfotografie

Ich selbst verwende…

diesen Polfilter hier… und … diesen ND Filter hier (Affiliate Links)

Das Objektiv

Das Objektiv kommt ganz bewusst VOR der Kamera, denn meist sorgt das Objektiv für das gewisse Etwas bei Fotos – auch in der Landschaftsfotogrfafie.

Landschaftsfoto

Das Offensichtliche liegt fast schon auf der Hand, Du brauchst ein Weitwinkelobjektiv. Aber das kann ich nicht in jeder Situation unterschreiben. Das Bild hier oben zum Beispiel ist mit 50mm, einem Standardzoom aufgenommen. Mit weniger Brennweit würde der Berzug weiter weg rücken und nicht mehr zur Geltung kommen. Es kann also durchaus sinnvoll sein ein Standardzoom anzuschnallen. Ich nutze dafür das hier

Als mein Ultraweitwinkel nutze ich das Tokina, mit welchem ich die meisten meiner Landschaftsfotos mache.

Landschaftsfotografie

Hier gibts das Objektiv…. (Affiliate Link)

Die Kamera – endlich 🙂

Nun, hier würde ich defintiv den Schnittpunkt zwischen Preis, Können und Größe wählen. Ich würde niemals ein fette Vollformatkamera mitschleppen. Für meine Landschaftsfotos nutze ich ausschließlich eine APS-C, nämlich die Nikon D7200. Sie ist super in fast allen Disziplinen und braucht sich nicht zu verstecken, im Gegenteil.

Landschaftsfoto

Ob nun Nikon, Canon, Sony oder wie sie alle heißen, bleibt letztendlich auch Geschmackssache. Nutze Du was Du willst und für Dich selbst am besten erachtest. Willst Du Nachtaufnahmen oder gar Astrofotos machen wollen, sollte die Kamera in Sachen ISO gut sein…So kannst Du Deine Auswahl auch recht gut eingrenzen.

Das wars auch schon mit dem kleinen Exkurs in mein Equipment, mehr nutze ich tatsächlich nicht. Aber falls Du den Umgang mit dem Zeug lernen willst und wissen willst wie man geile Landschaftsfotos macht, dann komm zum Workshop, Tickets gibts gleich hier…