Die Fotografie und das kreative loch!

Ja das kennst Du mit Sicherheit – auf einmal ist alles blöd und Du weißt nicht mehr was Du fotografieren sollst. Kurz gesagt, meistens befindest Du Dich dann in einem kreativen Loch. Typisch übrigens für eine Leidenschaft wie der Fotografie.


Woher kommt aber dieses “Loch” ? Ja das ist wirklich eine gute Frage. Ich denke allerdings, es kommt unter anderem dann wenn man sich zu sehr auf etwas versteift. Als Beispiel möchte ich mich hier selbst nennen. Wer mich verfolgt, weiß dass ich hauptsächlich als Landschaftsfotograf und Stadtfotograf auftrete. Genau das war aber schon oft mein Problem. Nur weil ich mir sage “Hey, ich bin Landschaftsfotograf” heißt es lange nicht das meine Kamera bei der Idee auch Portaits zu machen zu Staub verfällt.

Im Grunde will ich darauf hinaus, dass jeder zwar eine Sparte in der Fotografie haben sollte auf die er sich konzentrieren sollte, es aber lange nicht heißt, deshalb nichts anderes mehr zu fotografieren. Ich selbst mache auch Portaits und Produktfotografie – und dass sogar mit Auftragsarbeiten. Deshalb bleibe ich aber trotzdem “Der Landschaftsfotograf” und alles ist gut. Das so zu sehen hat mir schon oft geholfen.

Das WICHTIGSTE bei diesem Gedanken ist “Scheiss drauf was alle anderen sagen”  Auf Sprüche wie “Hey jetzt fotografiert der Landschaftsfotograf auch Portraits” kannst Du gleich mal pfeifen.


Die Praxis

Nehmen wir mal an, Du machst Portraits und Landschaften aber jetzt fehlen Dir die Ideen. Vielleicht fängst Du gerad auch erst mit der Fotografie an, umso besser.

Tipp 1:

Versuche bei klarem Himmel einen Sonnenstern (oder auch Blendenstern) zu fotografieren. Der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand, du kannst es nämlich mit nahezu jeder Kamera machen. Besser gesagt mit jedem Objektiv mit dem sich die Blende schließen lässt. Wie das genau geht, siehst Du hier im Video:

Tipp 2:

Fotografiere ein Panorama! Mach hier aber keine Doktorarbeit draus, sondern versuche das Ganze wenn möglich freihändig zu machen – am besten im Hochformat. Nachdem Du ein Foto gemacht hast, schwenkst Du möglichst in einer Linie weiter, so dass sich das neue Motiv mit dem “alten” aber noch überlappt. Das kannst Du quasi beliebig oft machen. Wichtig ist hier, dass Du im M Modus fotografierst und immer mit den gleichen Einstellungen fotografierst.

Panorama

Panorama vom Olympiapark in München, bestehend aus 6 Bildern im Hochformat

Einige Kameras fügen die einzelnen Fotos sogar automatisch zu einem Panorama zusammen – meine nicht 🙂 . Mit Google findest Du dafür sicher eine Freeware im Internet. Ich nutze hier allerdings Lightroom.

Markiere Dir hier alle Bilder die Du zusammenfügen willst, dann Rechtsklick und “zusammenfügen als…” dann “Panorama” wählen. Zack und fertig ist das Ding. Das Endprodukt kannst Du nun je nach Belieben noch bearbeiten…

Viel Spaß bein Nachmachen und immer schön kreativ bleiben 😛


Willst Du wissen wie Lightroom funktioniert und was es alles kann? Hol Dir jetzt den Videokurs dazu!

Du frägst Dich wie man die Milchstraße fotografieren kann? Auch hierzu gibts einen Videokurs, hier!

Du willst die Landschaftsfotografie lernen und alles dazu verstehen und in der Praxis gezeigt bekommen? Dann komm jetzt zum Workshop!

 

Instagram Folge mir auf Instagram

FB Logo Folge mir auf Facebook


Wenn Du Dich mit der Community austauschen willst und am Thema Fotografie und Bildbearbeitung weiter interessiert bist, dann komm in unsere Facebookgruppe, wir freuen uns auf Dich

-> hier gehts zur Gruppe

Kategorien: Fototipps

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.